bremer kriminal theater
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             Das SPANNENDSTE Theater Bremens...

 

Klaus-Peter Wolf
OSTFRIESENBLUT
Uraufführung

In diesem Jahr, in dem die Ostfriesen-Krimi-Reihe von Klaus-Peter Wolf, eine der erfolgreichsten Krimi-Serien im deutschsprachigen Raum, zwanzig Jahre alt wird, ist es an der Zeit, dass sich auch das bremer kriminal theater einmal dem Werk dieses Giganten unter den Krimi-Autoren widmet. Es geht ja nicht an, dass wir das gewaltige Oeuvre, das da quasi in unserer Nachbarschaft entstanden ist, auf Dauer ignorieren! So haben wir aus dem zweiten Band der Reihe, "Ostfriesenblut" eine eigene Bühnenfassung erstellt und  zur Uraufführung gebracht.


Der Kommissarin Ann Kathrin Klaasen wird eine Leiche vor die Tür gelegt. Was steckt dahinter? Ein makabrer Scherz? Oder doch mehr? Möchte da jemand auf ein bislang unentdecktes Verbrechen aufmerksam machen? Ann Kathrin Klaasen nimmt die Sache persönlich und macht sich auf die Suche nach Erklärungen...


Bühnenfassung & Regie: Ralf Knapp
Mit Andrea zum Felde, Christian Aumer, Hendrik Heiler, Jarno Stiddien und Janina Zamani
Bühne: Ralf Knapp
Kostüme & Requisiten: Bianca Oostendorp
Technik: Anton Heuer


Premiere am 08. Mai 2026
Weitere Vorstellungen: 09./10. - 15./16./17. - 22./24. - 29./30./31. Mai 2026
Fr/Sa um 19.30 Uhr - So um 16.00 Uhr

Sehr zu unserer Freude besuchte uns zur dritten Vorstellung der Autor selbst und zeigte sich sehr begeistert. Eine Begeisterung, der er in Wort und Tat Ausdruck verlieh:


"Bei der Verfilmung meiner Romane bin ich immer ganz nah dran. Ich lese die Drehbücher, schreibe dazu Gutachten, rede mit Produzent, Producer und Redaktion. Natürlich mit der Regie und den Schauspielern. Den Locationscouts und den Szenenbildnern. Ich bin an vielen Drehtagen am Set, schaue mir Roh- und Feinschnitte an.
Jetzt wurde mein Roman „Ostfriesenblut“ von Ralf Knapp fürs Theater adaptiert. Er ist ein erfahrener Schauspieler, Regisseur und Direktor des Bremer Kriminaltheaters. Ich habe mich nicht eingemischt, sondern den Künstlern freien Raum gegeben, ihre Vision meines Romans auf die Bühne zu bringen. Ich kannte niemanden von der Truppe persönlich.
Nun war ich in Bremen Walle und habe es mir angesehen. Ja, ich war verdammt aufgeregt. Was, wenn sie alles vergeigt hätten? Den Roman haben fast eine Million Menschen gelesen. Die Verfilmung war ein großer Publikumserfolg ausgestrahlt in 32 Ländern. Der Kriminalroman erzählt von „Schwarzer Pädagogik“ und verletzten Seelen. Beim Einlesen des Hörbuchs kämpfte ich manchmal mit einem Klos im Hals.
Das Buch spielt an vielen verschiedenen Orten. Am Deich. In der Polizeiinspektion. In Ann-Kathrins-Haus, ja in ihrem Schlafzimmer. In einer alten Ziegelei. In einem Altersheim. Für die Bühne wurde eine Simultan Lösung gefunden. Kein Schnick-Schnack. Ein minimalistisches Bühnenbild gibt der Phantasie Raum und eröffnet Spielräume. Ganz im Vordergrund steht hier die schauspielerische Leistung.
Die Inszenierung bewegt sich ganz nah am Roman, was mich natürlich freut. Andrea zum Felde hat mich als Ann Kathrin Klaasen vom ersten Moment an überzeugt. Christian Aumer als Frank Weller zeigt ihn in seiner Wut und holt dann die liebenswerten Seiten hervor. Hendrik Heiler setzt als Rupert spitze Kontrapunkte. Faszinierend spielt Janina Zamani vier Rollen. Man sieht jedes Mal einen anderen Menschen. Jarno Stiddien als Täter mäandert zwischen Abgründen und Wahnsinn.
In der Pause hörte ich Sätze von Zuschauern wie: „Ich hatte Gänsehaut.“ Und: „Das ist ja total intensiv.“ Am Ende der Vorstellung konnte ich nicht anders, ich ging auf die Bühne und sagte den Schauspielern, dass ich sie zum Niederknien gut fand. Genau das tat ich dann. Ich verbeugte mich nicht einfach, ich kniete nieder und sah in bewegte Gesichter.
Die Zuschauer jubelten. Dann bedankten sich die Schauspieler beim „Vater des Ganzen“ indem sie vor mir niederknieten. Das Ganze hatte nichts mit Unterwerfung zu tun oder Lobhudelei, es war ein großer Moment gegenseitiger Wertschätzung von Künstlern. Ja klar, sind da auch Tränen geflossen. Glückstränen."