bremer kriminal theater
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Das SPANNENDSTE Theater Bremens...

 

"Terror"-Premiere ausverkauft

Bremer drängen in die Obere Rathaushalle

Großes Gefolge wird er haben, wenn Henning Scherf heute Abend an seine einstige politische Wirkungsstätte zurückkehrt. Die Premiere von Ferdinand von Schirachs "Terror", die als einmaliges Event in der Oberen Halle des Bremer Rathauses stattfindet, ist restlos ausverkauft. 

Aus gegebenem Anlass: Zur einzigen weiteren Vorstellung von "Terror" in diesem Monat, zu der am Sonntag, dem 22. Mai 2016, kursieren leider zwei unterschiedliche Anfangszeiten: während das bremer kriminal theater die Vorstellung auf Homepage und Spielplan um 19.00 Uhr angekündigt hat, beginnt sie laut Nordwest-Ticket erst um 20.00 Uhr. Zur Vereinheitlichung haben wir uns jetzt entschlossen, den Vorstellungsbeginn endgültig auf 20.00 Uhr zu legen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.


3900 Stufen

Jubiläum für unsere Eröffnungsinszenierung

Einen Tag vor Hitchcocks 111. Geburtstag, am 12.August 2010, begann sie, die Erfolgsstory unserer Inszenierung "Die 39 Stufen" - mit einem dreifachen open-air-Gastspiel bei der "Sommerlust" in Bad Kissingen. Bemerkenswert übrigens, dass diese Inszenierung mehr oder weniger als Auftragsarbeit für dieses Festival entstand, mithin alles, was folgte: die Aufführungsserie in Bremen, die Gründung des bremer kriminal theaters nicht denkbar gewesen wäre ohne die "Starthilfe" aus Bad Kissingen ...

Der Rest ist fast schon Legende: wie eine Inszenierung sich ihr Publikum eroberte und den Weg ebnete, auf dem sich in den folgenden Jahren eine ganz neue Institution ihren Platz in der Bremer Theaterlandschaft erobern konnte. Nicht zuletzt deshalb haben wir ihr immer einen Ehrenplatz in unserem Spielplan vorbehalten, als Anfang einer wunderbaren Freundschaft zwischen einem Theater und seinem Publikum - und als Flagschiff einer Theaterästhetik, die zwischen Unterhaltungstheater und Anspruch auf so wunderbare Weise vermittelt.

Folgerichtig waren es "Die 39 Stufen", die aus unserer großen Publikumsbefragung vom Herbst vergangenen Jahres als Sieger hervorgegangen sind; und folgerichtig eröffneten sie jetzt unseren "Krimi-Sommer", der in den letzten Wochen in der Friesenstraße noch einmal zeigen soll, was alles in diesem kleinen bremer kriminal theater steckt! Und als Krönung dieser Aufführungsgeschichte darf gelten, dass die Inszenierung nun am 14. Mai 2016 ihre 100. Vorstellung erlebte.

Das haben wir auch nicht alle Tage. Entsprechend enthusiastisch wurde die Aufführung gefeiert. Und wir sind sehr gespannt, wie lange es uns gelingen wird, die Inszenierung noch im Spielplan zu halten. Aber angesichts einer gar nicht so kleinen Fan-Gemeinde, die bereits über ein halbes Dutzend Mal in einer Vorstellung war, ist uns da gar nicht bang...

Mit: Christian Aumer, Christian Kaiser, Martin Leßmann & Franziska Mencz

Regie: Ralf Knapp

Vorstellungen am 13./14. - 20./21. - 28. Mai 2016



"Terror" im Rathaus

Ferdinand von Schirachs Erfolgsstück auch in Bremen

Es ist die Erfolgsstory der Spielzeit: Siebzehn Bühnen haben eine Inszenierung von Ferdinand von Schirachs Theaterdebut für diese Spielzeit angekündigt, weitere mindestens sechzehn werden in der nächsten Spielzeit folgen. Wir sind sehr froh, dass der Kiepenheuer-Verlag, mit dem wir schon bei "39 Stufen" und bei "Dänische Delikatessen" sehr erfolgreich zusammengearbeitet haben, begeistert war, als wir nach den Rechten nachfragten.

Aber was macht den überragenden Erfolg dieses Stücks aus? Ein klassisches Gerichtsdrama, mit dem prozessüblichen Personal: Angeklagter, Richter, Staatsanwältin, Verteiger, Zeugen, Schluss. Aber was hier verhandelt wird, hat es in sich! Ein Major der Luftwaffe wird angeklagt, eine vollbesetzte Lufthansa-Maschine auf dem Weg von Berlin nach München abgeschossen zu haben. Was die Sache so brisant und so zwiespältig macht: zuvor war die Maschine von Terroristen gekapert worden, die damit drohten, sie ins vollbesetzte Münchner Stadion zu lenken... In dieser Situation also entschließt sich der Pilot eines Bundeswehr-Kampfflugzeugs, die Maschine abzuschießen, bevor sie ihr fatales Ziel erreichen kann.

Menschlich nachvollziehbar: 164 gegen 75.000 Menschenleben. Aber auch juristisch in Ordnung? Oder gar humanitär? Anhand eines konkreten Falls wird über nicht weniger diskutiert als darüber, was wir in einer gesellschaftlichen Situation des Bedrohtseins an rechtsstaatlichen Grundsätzen bereit sind außer Kraft zu setzen. Wieviel bleibt hier, wo es ans Eingemachte geht, noch vom sogenannten Humanen über?

Und diese Frage wird nicht nur in Rede und Gegenrede verhandelt - jeder einzelne Zuschauer hat seine Entscheidung darüber zu treffen. Denn das Publikum ist Teil der Gerichtsbarkeit, jeder einzelne Zuschauer hat als Schöffe eine Entscheidung über Schuld oder Unschuld des Angeklagten zu treffen oder - selten war der Ausdruck angemessener - zu fällen. 

Premiere ist am 19. Mai in der Oberen Rathaushalle (ausverkauft) - einem Ort, der uns zur Austragung solcher gedanklicher Gefechte angemessen schien. Das Weltkulturerbe steht gewissermaßen auf ganz andere Weise auf dem Spiel! Und die Rolle des vorsitzenden Richters übernimmt, auch das ganz im Sinne der elementaren Werte, die hier diskutiert werden, der ehemalige  Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen Henning Scherf.

Mit: Christian Aumer, Christian Kaiser, Martin Leßmann, Franziska Mencz, Bianca Ostendorf, Pauline Spahr & Henning Scherf

Regie: Christian Kaiser

Premiere: 19. Mai 2016 um 20.00 Uhr in der Oberen Rathaushalle

Voraufführungen: 17. und 18. Mai im bremer kriminal theater



Krimi-Frühstück in Knoops Park

"12 Fotos zu viel" als szenische Lesung im Kunstcafé Kränholm

Wer Peter Kramers kleines Hörspiel-Kunststück "12 Fotos zu viel" im Rahmen unseres Mordsfrühstücks verpasst hat, dem bietet sich am Sonntag, dem 3. April, die einmalige Chance, eine verpasste Gelegenheit nachzuholen: Mit einem kleinen Sonntagsausflug nach Bremen-Lesum, ins malerische Ambiente des KunstCafés Kränholm, im Herzen von Knoops Park lassen sich opulentes Frühstück, spannende Krimi-Unterhaltung und ein anschließender Spaziergang in den Klüften der Bremer Schweiz miteinander verbinden.

Kann man sich ein besseres Programm für den Sonntag vorstellen?

Einlass: 10.30 Uhr / Lesungsbeginn: 11.00 Uhr

Es lesen: Martina Flügge & Ralf Knapp

Zur Reservierung: http://www.kraenholm.de/neuigkeiten/termine/event_id/653

bremer kriminal theater am Scheideweg

Noch einmal unsere Bitte: Werden Sie Mitglied im Förderverein!

Seit Monaten ist der Theatersaal voll, ausverkauft oder nur wenig drunter; gerade feiert unsere letzte Inszenierung "Auf der Spur des Bösen" Publikumserfolg um Publikumserfolg - und dennoch hängt das Damoklesschwert über dem bremer kriminal theater: Die Kündigung der Räume in der Friesenstraße erweist sich als echte Existenzbedrohung! Selbst wenn eine alternative Spielstätte - wie jetzt - in unmittelbarer Reichweite ist, stellt sich noch immer die bange Frage, wie der Umzug und die Einrichtung der neuen Räume finanziert werden kann.

Die Kosten werden sich nach ersten Prognosen auf ca. 50.000.- € belaufen. Das schaffen wir aus eigenen Mitteln nicht! Denn noch immer schieben wir einen Großteil der (erheblich höheren) Kosten für die Einrichtung der Friesenstraße vor uns her. Wir brauchen dringend Hilfe!

EIN Instrument zur Bewältigung dieser Krise wäre ein starker Förderverein. Als Lobby, aber natürlich auch als finanzieller Faktor. Bereits seit einigen Wochen läuft unsere Kampagne, innerhalb derer wir unser Publikum bitten, dem Haus auch auf diese Weise zu helfen und Mitglied bei den "Freunden der Italienischen Oper" zu werden. Und die Zwischenergebnisse sind durchaus ermutigend. Wenn es so weitergeht, kann aus dem Förderverein - trotz eines relativ bescheidenen Mitgliedsbeitrages von 60.- € im Jahr - durchaus ein Faktor werden, der uns zumindest einen Teil des Risikos abnimmt, das uns derzeit umtreibt.

Deshalb noch einmal unsere Bitte: denken doch auch Sie einmal darüber nach, ob Sie dem bremer kriminal theater nicht auf diese Weise näher rücken möchten, sollen, müssen! Auf dass es in mehr als einem Sinne IHR Theater wird... (Sollten Sie Interesse daran entwickeln können, schreiben Sie uns einfach über das nebenstehende Kontaktformular eine kurze Nachricht. Wir schicken Ihnen dann alle weiterführenden Informationen zu)

Schonungslos und spannend

"Auf der Spur des Bösen" begeistert Presse und Zuschauer


Auf der Spur des Erfolgs

Zusatzvorstellung des Petermann-Stücks am 3. März

Der Erfolg der neuesten Produktion des bremer kriminal theaters, der Inszenierung von Michael Pundts Stück "Auf der Spur des Bösen" nach dem Bestseller des Bremer Profilers Axel Petermann, hat uns veranlasst, eine zusätzliche Vorstellung ins Programm zu nehmen: Am nächsten Donnerstag, dem 3. März um 20.00 Uhr. Karten sind in der Preisgruppe II noch verfügbar.


Auf der Spur des Bösen

Die nächste Premiere wirft ihre Schatten voraus

Hoher Besuch auf den Proben: Axel Petermann und ein Team von RTL... (Fotos: Brit Bartuschka)

Und hier der fertige RTL-Bericht...




Freunde der italienischen Oper

Förderverein des bremer kriminal theaters


In der misslichen Lage, in der sich das b.k.t. derzeit befindet (siehe unten), erweist es sich mit Nachdruck, wie wertvoll jetzt ein starker Förderverein für das Theater wäre. Lobbyarbeit, sachdienliche Ideen, ehrenamtliche Mitarbeit oder (natürlich) finanzielle Unterstützung wären in unserer Situation eine große Hilfe.

Dabei gibt es ihn ja schon seit längerem, den Unterstützerkreis mit dem klangvollen Namen "Freunde der italienischen Oper". Gegründet wurde er anlässlich des dritten Geburtstages des b.k.t.´s. Der Name verdankt sich übrigens Billy Wilders Film "Manche mögens heiß", in dem sich hinter dieser Bezeichnung nichts geringeres als die Mafia verbirgt. Für den Förderverein eines Kriminaltheaters schien uns das durchaus passend. Noch besser wäre natürlich, wenn er ähnliche Schlagkraft, naja, sagen wir: ähnlichen Einfluss entwickeln würde...

Jedenfalls ist es höchste Zeit, ihn aus seinem Schattendasein herauszureißen!



Wir registrieren im Moment - mit großer Freude - eine enorme Bereitschaft zur Hilfe und Unterstützung, die uns von Seiten unseres Publikums förmlich entgegenschlägt. Das tut gut und hilft, die Zumutungen zu meistern, denen wir gerade ausgesetzt sind. Aber diese Energien sollten kanalisiert und gebündelt werden, damit sie nicht wieder so mir nichts, dir nichts verpuffen. Wenn Sie uns also helfen wollen, den Fortbestand dieses Hauses zu sichern - an diesem oder einem anderen Ort, dann werden doch auch Sie ein "Freund der italienischen Oper"! Tragen doch auch Sie durch Ihren Beitritt dazu bei, aus diesem Förderverein ein schlagkräftiges Instrument zu machen!

Für einen Jahresbeitrag von 60.- € (den Sie natürlich nach Belieben aufstocken können ;-)  - und für den Sie in jedem Fall eine Spendenbescheinigung erhalten...) rücken Sie dem Theater nah, erfahren alle Entwicklungen, die künstlerischen wie die politischen, aus erster Hand und können, wenn Sie wollen, mit den Theaterleuten selbst über die jüngsten Ereignisse und die nächsten Schritte diskutieren.


Denn eines ist klar: Nur viele gemeinsam können schaffen, womit wir im Moment ziemlich allein sind. Darum erklären Sie  einfach über das nebenstehende Kontaktformular Ihren Beitritt - und wir schicken Ihnen alle Informationen zum weiteren procedere.

Mietvertrag gekündigt!

Fortsetzung der Theaterarbeit des b.k.t. gefährdet


Kurz vor Jahresende ereilte uns dann noch eine höchst unliebsame Überraschung, flatterte uns doch die Kündigung unseres Mietvertrages für die Räume in der Friesenstraße zum Ende des Jahres 2016 ins Haus. Nicht, dass wir uns als Mieter irgendetwas hätten zu Schulden kommen lassen, nein, das Gebäude soll schlicht abgerissen werden und einem mehrstöckigen Wohnhaus Platz machen.


Das trifft die Arbeit des bremer kriminal theaters natürlich an einer ihrer empfindlichsten Stellen. Denn selbst wenn es gelingen sollte, eine alternative Spielstätte zu finden, ist fraglich, wie denn ein Umzug und die Einrichtung eines solchen neuen Theaters bezahlt werden soll. Schon der Umbau und die Einrichtung der hiesigen Spielstätte verschlang mehr Geld, als wir seinerzeit hatten. (Man ahnt ja gar nicht, wieviel Geld man für "Brandschutz" aufwenden muss...) - Viel Geld jedenfalls, von dem wir das meiste noch immer als Schulden vor uns hertragen. Insofern ist dieser Vorgang eine existentielle Bedrohung unserer Arbeit.


Viele Freunde des b.k.t. haben uns aufgefordert, den Kampf um den Erhalt der jetzigen Spielstätte keinesfalls aufzugeben. Natürlich setzt sich hier ein Prozess fort, der dem Viertel seine kulturelle Vielfalt raubt und daraus mehr und mehr eine hochdotierte Wohnburg macht. Aber sind wirklich wir es, die der unerbittlichen Zielgerichtetheit des kapitalistischen Grundgedankens Einhalt gebieten werden?


Eines jedenfalls steht fest, an welcher Front auch immer: wir brauchen wir Hilfe. Jenseits einer rechtlichen Handhabe gegen diese Kündigung sind die Handlungsspielräume begrenzt, um sich für den Verbleib des bremer kriminal theaters am jetzigen Standort einzusetzen. In einem ersten Schritt haben wir in einem Schreiben den Eigentümern noch einmal deutlich zu machen versucht, was ihre Entscheidung für uns und ca. 50 weitere in diesem Kontext arbeitende Menschen bedeutet. Wir haben Personen des öffentlichen Lebens, vorrangig mit Kultur befasste, gebeten, ebenfalls Kontakt zu den Eigentümern aufzunehmen und unseren Schritt mit ihrer Sicht auf die Dinge zu flankieren. Und wir möchten Sie, unser Publikum, bitten, uns Ihr ganz persönliches Statement zu diesem Vorgang mitzuteilen - als Mail, auf dem Postweg, als Facebook-Kommentar oder gleich über das Kontaktformular hier rechts auf der Seite. All das möchten wir sammeln und den Eigentümern zukommen lassen. - Zeit, sich nackt ans Haus zu ketten, ist später noch genug. (Im Moment ist es auch schlichtweg zu kalt.)


Zugleich aber - auch wenn es vollkommen schizophren ist, beides gleichzeitig zu tun -  müssen wir auf einen Umzug vorbereitet sein, sprich: alternative Räumlichkeiten in Erfahrung bringen und auf ihre Machbarkeit hin überprüfen. Auch dabei sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen: wenn Sie über eine ungenutzte 200 m²-Garage in zentraler Lage verfügen, dann lassen Sie es uns doch bitte wissen. Und wenn nicht, dann streuen Sie unser Anliegen doch bitte im Kreis Ihrer Hallen besitzenden Bekannten.


Sie haben gewählt!

Große Publikumsbefragung ging am 31. Dezember zu Ende


In den vergangenen vier Monaten war das Publikum des bremer kriminal theaters aufgefordert, den Spielplan mitzugestalten und aus der Liste der eigentlich bereits in der Versenkung verschwundenen Inszenierungen des b.k.t., also gewissermaßen aus dem Archiv der Kostbarkeiten, zwei Inszenierungen auszuwählen, die im Mai und Juni des gerade angebrochenen Jahres wiederaufgenommen würden.


Zur Wahl standen acht Inszenierungen, von der Eröffnungsinszenierung "Die 39 Stufen" über "Die Frau in Schwarz", den "Swinging Detective", "Warte, bis es dunkel ist" und "Revanche - Mord mit kleinen Fehlern" bis zu "Dänische Delikatessen", dem "Hund der Baskervilles" und dem "Seelenbrecher". Sofern man eine dieser acht Inszenierungen ebenso zufällig wie blöderweise verpasst hatte, war die Wahl einfach. Die meisten aber ereilte die Qual der Wahl, welche dieser acht sie denn gern noch einmal sehen, mit welcher sie die Verwandten am ehesten zu Fans des bremer kriminal theaters machen, den neuen Freund, die neue Freundin am meisten würden beglücken können.


Aber was sollen wir länger um den heißen Brei herumreden? The Winners are: Unangefochten und mit großem Abstand Alfred Hitchcocks "Die 39 Stufen" in der wunderbaren Fassung von Patrick Barlow. Auf den Plätzen hingegen wurde es schon enger. Aber ein knapper Vorsprung ist auch ein Vorsprung. Und so haben wir mit Stephen Mallatrats Gothic-Schauer-Stück "Die Frau in Schwarz" einen würdigen zweiten Sieger.




Herzlichen Glückwunsch den ausgewählten Produktionen! Herzlichen Glückwunsch aber auch unseren Zuschauern zu Ihrer hervorrragenden Wahl! Wir arbeiten nun daran, die Wiederaufnahmen dieser beiden Inszenierungen im Mai/Juni zu ermöglichen und freuen uns mit Ihnen, diese beiden Schätze wieder heben zu dürfen!






Zum Feste das Beste

"Arsen & Spitzenhäubchen" wieder im Spielplan


Rechtzeitig zu Weihnachten kehrt der Klassiker der Krimi-Komödien auf den Spielplan zurück: Am 2. Weihnachtsfeiertag wird die Inszenierung von Perdita Krämer & Ralf Knapp wiederaufgenommen, und bis Ende Januar treibt die schrecklich nette Familie Brewster dann wieder ihr Unwesen. Als ebenso liebenswerte wie mörderische alte Damen Rose Sanyang-Hill und Martin Leßmann - alles ohnehin schon Verrückte ist im bremer kriminal theater noch einen Tick verrückter, alles ohnehin schon Schräge noch ein kleines bisschen schräger...

Das Kriminaltheater glänzt mit bösem Humor und schrägem Bühnenbild. ... Den erheblichen Aufwand an Rollengestaltungen wuppt das Ensemble mit fein gesponnener Liebe zum Detail. (Weser-Kurier)

Kleines Weihnachtsresümee

Ein Wort zum Fest der Liebe


Liebe Fans des bremer kriminal theaters! Mit den Karten und Gutscheinen, die Sie in den letzten Tagen und Wochen als Weihnachtsgeschenk erworben haben, schicken Sie sich an, kräftig dagegen anzuarbeiten, dass man sich immer wieder Sätze anhören muss wie: "bremer kriminal theater? Habe ich ja noch nie gehört! Wusste ich ja gar nicht, dass es das gibt!" - Schön, dass Sie mit uns der Meinung sind: Das muss sich ändern! Und ohne Sie als wohlwollenden Zuschauer, als aufmerksamen Begleiter unserer künstlerischen Entwicklung, als Wiederholungstäter; darüber hinaus aber auch als Botschafter des Hauses, als Multiplikator für ein in der Bremer Theaterlandschaft solitäres Projekt würde es nicht gehen. Deshalb unseren herzlichen Dank für Ihre rege Anteilnahme, Ihre Begeisterung und Ihre Mithilfe im vergangenen Jahr!


Nun der eher pragmatische Teil: Am 24. Dezember findet kein Vorverkauf mehr statt. Karten als Weihnachtsgeschenke können Sie jetzt nur noch über unseren Webshop zum daheim Ausdrucken beziehen (siehe "Karten/Direktbuchung"). Allerdings sind auf diesem Wege nur Karten für bestimmte Vorstellungstage erhältlich, keine Gutscheine. Sollen es unbedingt Gutscheine sein, tja, dann müssen Sie halt selber basteln und Ihre Bastelarbeit ab 29. Dezember durch einen Originalgutschein ergänzen oder ersetzen. Zwischen den Jahren sind wir am Dienstag, dem 29., und Mittwoch, dem 30. Dezember, zwischen 15 und 18 Uhr wieder mit dem Kartenvorverkauf für Sie da.


Die restlichen vier Vorstellungen dieses Jahres, die Wiederaufnahme von "Arsen & Spitzenhäubchen" am 26. Dezember, die Nachmittagsvorstellung am Sonntag, dem 27. Dezember, sowie die beiden Vorstellungen an Silvester sind restlos ausverkauft. Für alle Vorstellungen im Januar sind Karten noch verfügbar.


Nach dem Buch und dem Film: jetzt das Highlight! 

"Fräulein Smillas Gespür für Schnee" erneut im Spielplan


Der Satz stammt nicht von uns. Natürlich nicht. Nie im Leben würden wir uns dermaßen selbst  beweihräuchern! Nein, das ist uns völlig fremd! Aber die Sätze, die uns unsere Zuschauer in unserem Gästebuch hinterlassen, die dürfen doch konstruktiv verwendet werden, oder? Um zum Beispiel anderen potentiellen Zuschauern halbwegs klar zu machen, welches Versäumnis sie sich zu Schulden kommen lassen, wenn sie dieses Theaterereignis einfach links liegen lassen.   
Im Übrigen ist diese Inszenierung ein erster Schritt des bremer kriminal theaters, den Spielplan mit aktuelleren politischen Inhalten zu füllen. Natürlich würde ein Zuschauererfolg dieser Produktion den hausinternen Befürwortern eines solchen Kurses Rückenwind, wenn nicht gar Flügel verleihen.
Stimmen Sie also ab! Allein durch Ihren Besuch. Gern aber auch, indem Sie uns einen Reflex im Gästebuch hinterlassen. Oder indem Sie uns nach der Vorstellung ansprechen - immer sind Künstlerische Leitung und/oder Schauspieler nach der Vorstellung noch anwesend - und uns sagen, was Sie von der Inszenierung, von einem solchen Kurs des Hauses halten. 
           Hund oder nicht Hund - das ist hier die Frage

Sherlock Holmes und das Moorbide


Vielleicht weist Der Hund der Baskervilles den künftigen Weg des bremer kriminal theaters. Denn diese Inszenierung wird allmählich zur erfolgreichsten der letzten Jahre. Sollte uns also das Logo Kriminaltheater tatsächlich auf die Klassiker des Genres festnageln wollen, so ist hier der Weg vorgezeichnet, wie ein Theater auch mit dieser Beschränkung gut leben kann, ohne sich ästhetisch verleugnen zu müssen. 


Die Bearbeitung, der Ralf Knapp den Stoff unterzogen hat, gibt der Geschichte eine ganz eigene Prägung, ja, stellt sie gewissermaßen auf den Kopf - und lässt doch keines der Elemente vermissen, die Sherlock Holmes berühmtesten Fall so unverbrüchlich im kollektiven Gedächtnis verankerte: Die karge Landschaft, das Düstere, die Bestie, den Schauder - mit einem Wort: das Moorbide...

Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise ins Abgründige. Erfahren Sie, was Dr. Watson der Welt bislang bewusst verschwiegen hat, um zum einen Sherlock Holmes, zum anderen die Welt zu schützen. Es ist an der Zeit, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen. Die Welt behauptet ja permanent, sie sei bereit dazu. Auch wenn bezweifelt werden darf, dass dem so ist...


Auf jeden Fall: wenn Sie noch immer der Meinung sind, "die olle Kamelle kenne ich doch schon", dann machen Sie sich mal auf eine Überraschung gefasst!


Termine: 12. bis 28. November 2015

Erneute Kooperation mit Klibühni

Nach Fisch zu viert jetzt Zweifel

Die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Theater Klibühni aus Chur findet eine Fortsetzung. Nachdem wir bereits 2012 mit Christian Kaisers Inszenierung von Fisch zu Viert eine ebenso charmante wie erfolgreiche Aufführung in unseren Spielplan übernommen haben, präsentieren wir jetzt John Patrick Stanleys Thriller Zweifel in einer Inszenierung von Andrea Zogg.

Das Verbindende sind dabei die beteiligten Personen. Waren es bei Fisch zu Viert der Regisseur Christian Kaiser und die Schauspielerin Franziska Mencz, so sind sie im Falle von Zweifel beide als Schauspieler dabei. Falls es Ihnen entfallen sein sollte: Christian Kaiser und Franziska Mencz konnten Sie im b.k.t. bereits an die 100 Mal als Darsteller in Die 39 Stufen bewundern, Franziska Mencz beeindruckte zuletzt in der Titelrolle des Weibsteufels.


Termine: 15. und 18. November 2015

Der Weibsteufel zurück aus Hamburg

Der Alpenthriller begeistert und floppt zugleich

Frisch geadelt als eine der herausragenden Inszenierungen der vergangenen Spielzeit kehrte der "Weibsteufel" aus Hamburg von den Privattheatertagen zurück. Hatten Mitte Juni noch 600 Zuschauer im Theater im Park der Aufführung begeistert zugejubelt, durften wir hoffen, die überragende Qualität dieser Inszenierung würde sich endlich auch hier in Bremen in  akzeptablen Zuschauerzahlen niederschlagen... Aber nein, auch diesmal blieb das Zuschaueraufkommen enttäuschend. 


Dabei durften wir mit der Resonanz vor Ort, am jeweiligen Vorstellungsabend mehr als zufrieden sein. Enthusiastische  Publikumsreaktionen selbst bei nur 30 Zuschauern bestätigten uns  Abend für Abend in unserer Überzeugung, hier eine hochgradig spannende und intensive Aufführung ins Werk gesetzt zu haben. Wer allerdings meinte, diese allabendliche Begeisterung müsse notwendig zum Multiplikator werden, wurde durch die Zuschauerzahlen eines Schlechteren belehrt.


Und das ist bitter. Denn es bedeutet de facto, dass wir als Theater es uns nicht leisten können, eine solche Inszenierung auf dem Spielplan zu halten. Ja, mehr noch: für ein nicht-subventioniertes Theater bedeutet das, dass wir ein Projekt wie dieses künftig gar nicht erst auf den Spielplan setzen dürfen, wollen wir nicht unsere Insolvenz riskieren.


Aber was heißt überhaupt "ein Projekt wie dieses"? Weder befinden wir uns im inhaltlich-thematischen Abseitigen noch erfordert die formale Sprache der Inszenierung, vorab Theaterwissenschaft studiert zu haben. Noch immer bewegen wir uns im Bereich des Mehrheitsfähigen, des Unterhaltungstheaters, des Krimis. Was der Inszenierung fehlt, ist vielleicht allein der aktuelle Aufhänger: Ihr Sujet gehorcht keinem Zeitgeist, gehört eher in den Bereich des Ewig-Gültigen. Und, nein, es gibt keinen Roman zu diesem Stoff. Verfilmungen gibt es zwar sogar mehrere, aber die letzte ist auch schon eine gute Weile her, und, nein, sie stammte nicht aus Hollywood.


Leider scheinen wir von derlei event-Kategorien noch immer abzuhängen; leider scheint es auch nach fünf Jahren noch immer nicht gelungen, ein Publikum zu gewinnen, das unserem Spielplan vorbehaltlos folgt - jedenfalls nicht in einem Maße, auf das sich die Existenz eines Theaters gründen ließe. Ein Publikum, das die Bereitschaft aufbringt, sich nicht nur in dem zu wälzen, was es eh schon kennt, sondern stattdessen aufzubrechen ins Neue, ins Unbekannte, ins Aufregende, ins Offene!


Viele haben wir bereits um uns versammelt, die mit diesem Credo gut leben können. Aber es müssen dringend mehr werden! Und es ist nicht einzusehen, warum es nicht mehr werden sollten. Schließlich gibt es Schlimmeres, als sich drei-, viermal pro Jahr spannend und auf hohem Niveau, mit einem Wort: richtig gut unterhalten zu lassen!

Anti-Krimi-Dinner

"Die Panne" zurück im Spielplan


Eigentlich war diese Inszenierung ja als eine Art Gegenkonzept zum landläufigen Krimi-Dinner-Unwesen gedacht - Sie wissen: diese unseligen Veranstaltungen, bei denen zu bloßen Dienstleistern degradierte Schauspieler zwischen den Gängen jeweils 10 Minuten herumkaspern, bevor man sich als Zuschauer endlich wieder der Hauptsache des Abends zuwenden kann: dem nächsten Gang...


Bei Friedrich Dürrenmatts "Die Panne" liegt die Sache anders. Hier sind Theater und Kulinarik schon allein deshalb enger mit- einander verzahnt, weil sich das Geschehen  hauptsächlich innerhalb eines Abends während eines fünfgängigen Menüs voll- zieht. Was liegt da näher, dachten wir so bei uns, als das Menü nicht nur auf, sondern auch vor der Bühne zu servieren. Und damit die einzelnen Gänge nicht den ganzen Handlungsstrang zerlegen, haben wir die im Text genannten Speisen auf eine augenzwinkernd miniaturisierte Variante heruntergebrochen, auf eine finger-food-Version sozusagen.


Und so sind Sie mitten im Geschehen, wenn Ralf Knapp im Alleingang die Altherrenrunde und ihren ach so harmlosen Besucher gibt - zwei, drei Nebenrollen als Zugabe inklusive. Am Ende werden Sie nicht nur vergessen haben, dass es sich um eine Lesung handelte - Sie werden auch mit dem Eindruck das Theater verlassen, Sie hätten ein ganzes Ensemble auf der Bühne gesehen...

Termine: Do 29.10. / Fr 20.11. / Mi 09.12.

Pachamama multimedial

 Für den Deutschen E-Book-Preis nominiert


Im September 2013 brachten wir gemeinsam mit der Autorin Alexa Stein eine der Kurzgeschichten aus ihrer Sammlung "Gänsehaut und kaltes Grausen - Bremens düstere Legenden" auf die Bühne. Das Prime Time - Crime Time - Festival bildete den würdigen Rahmen für die Uraufführung unter der Regie von Perdita Krämer mit Claus Franke und Ralf Knapp sowie der Autorin selbst.


Im Frühjahr 2014 dann traten Alexa Stein und Dirk Meißner (ehemals Radio Bremen - Ansichten) mit der Idee an uns heran, aus der Geschichte ein multimediales Hörbuch zu machen, das auch Szenen aus der Inszenierung enthalten sollte. Das fanden wir spannend. Und so erarbeiteten wir unter der Bildregie von Dirk Meißner eine Reihe von Szenen für dieses Projekt.

Das E-Book "Pachamama" erschien im Oktober 2014 im Strombuch-Verlag und wurde jetzt als eines der schönsten E-Books des Jahres für den Deutschen E-Book-Preis nominiert. Die Jury begründet ihre Nominierung so: Die iBooks Author-Umsetzung Pachamama übersetzt mit der Kombination von Text, Audio und Video die Publikation eines Theater-Textes in die digitale Welt. Wo im Analogen die verschiedenen Erlebnis-Ebenen in der Regel zeitlich und räumlich strikt getrennt bleiben, wird hier eine gemeinsame Rezeption möglich. Das eBook zeigt anhand des zeitgemäßen Medien-Mashups in iBooks Author auf, welche Chancen für Theatertexte bestehen.


Für den 1. Preis auf der Frankfurter Buchmesse hat es leider doch nicht gereicht. Aber Dabeisein ist ja schon Ehre genug!

Fräulein Smillas Rückkehr


Auch die zweite Vorstellungsserie von "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" riss das Publikum förmlich hin. Die grandiose Umsetzung des Romans von Peter Hoeg rief bei den Kennern des Buchs allgemeines Staunen hervor, wie präzise und eindrucksvoll doch hier im bremer kriminal theater der Gehalt des Romans auf die Bühne gebracht wurde. Nichts gibt den Tenor der Zuschauerstimmen besser wieder als eine Eintragung in unserem Gästebuch: Nach dem Buch und dem Film: jetzt das Highlight! - Ja, Sie dürfen sich schon ein wenig die Haare raufen, wenn Sie das auch diesesmal verpasst haben. Aber wir sind ja gar nicht so - im Dezember gibt's eine neue, dann vielleicht die letzte Chance...

Zusätzlich einige Reflexe aus den Kritiken gefällig?


Im bremer kriminal theater wird diese Spurensuche jetzt ganz dicht mit viel Komik und noch mehr Tragik erzählt. (Kreiszeitung)


Ein spartanisches, dennoch sehr effektives Bühnenbild, in dem sich eine fantastische Martina Flügge als Smilla Jaspersen auf die Suche nach der Wahrheit macht (Weser-Report)


...als enorm sympathische, tieftraurige, zerrissene Kratzbürste von überlegenem Intellekt. (taz)

                

...und dies mit raspelstimmigem Timbre und charaktervoller Schauspielkunst glänzend löst (Weser-Kurier)


An ihrer Seite spielt Uwe Seidel nicht weniger als neun verschiedene Rollen, allesamt großartig und spannend - oft mit nur einem Hutwechsel umgesetzt. (Weser-Report)

                

Dabei gelingen ihm ganz wunderbare Typenportraits, oft übergangslos, in Sekundenschnelle. (taz)

                

Dem (schnee)weichen Fluss der Handlung mit Ernst und subtil gestreuten Verdachtsmomenten dienlich zu sein, ist sein vornehmstes Anliegen. Ganz gleich, ob er die Mütze eines betrunkenen Arbeitslosen oder die Brille des Staatsanwalts trägt - man folgt ihm gerne. (Weser-Kurier)


Nur zwei Personen? Das funktioniert in der Regie von Ralf Knapp tatsächlich ganz ausgezeichnet! (Weser-Kurier)

                

Freude an diesem seine Spannung komplex entwickelnden Theaterabend (taz)


Nach dem Buch und dem Film: jetzt das Highlight! (Gästebuch)ab



Gestalten Sie den Spielplan mit!

Große Publikumsumfrage im bremer kriminal theater


Zu unserem fünften Geburtstag planen wir im Mai/Juni nächsten Jahres ein großes Krimi-Festival. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren. Einer der Programmpunkte soll die Wiederaufnahme von zwei unserer Inszenierungen sein, die dann eigentlich schon nicht mehr auf dem Spielplan stehen. Der Clou an der Sache: welche beiden das sein werden, das entscheiden Sie!

Unter allen Besuchern des bremer kriminal theaters läuft seit Anfang September eine Umfrage, welche der acht zur Wahl stehenden Inszenierungen Sie gerne noch einmal auf dem Spielplan sehen würden. Noch bis 31.12.2015 läuft diese Umfrage. Jeder Besucher hat zwei Stimmen. Mit mehrfachem Besuch potenzieren sich natürlich auch Ihre Einflussmöglichkeiten...

eNnd. (taz)

Neue Spielzeit, neues Glück! 

Zeit zum Nachdenken über ein neues Abonnement!

Die Spielzeit 2015/16 hat soeben begonnen. Wie schnell das alles geht. Gerade noch hatte mit "Arsen & Spitzenhäubchen" die dritte und letzte unserer Neu-Inszenierungen der vergangenen Spielzeit Premiere. Und wieder war die Begeisterung groß, wie frisch und lebendig der Klassiker der schwarzen Kriminalkomödien da über die Rampe kam! Und wenn wir uns einen kleinen Rückblick auf die letzte Spielzeit erlauben, lässt sich auf jeden Fall festhalten, dass die neuen Produktionen allenthalben, bei Presse und Publikum, großen Anklang gefunden haben. "Der Weibsteufel" wurde gar als eine der zwölf herausragenden Inszenierungen der Spielzeit zu den Hamburger Privattheatertagen eingeladen; "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" ließ alle Skeptiker, die sich partout nicht vorstellen konnten, wie dieses Werk auf die Bühne gebracht werden könnte, nicht etwa verstummen, sondern in hellen Jubel ausbrechen: "Nach dem Buch und dem Film jetzt das Highlight!" schrieb ein Besucher, gewissermaßen stellvertretend für den Tenor, in unser Gästebuch.

Angesichts solch geballter Begeisterung wird es doch allerhöchste Zeit, die Abonnements für die Spielzeit 2015/16 abzuschließen bzw. zu erneuern. Hinter den Kulissen wird bereits kräftig daran gearbeitet, die beiden Neu-Inszenierungen der kommenden Spielzeit dingfest zu machen. Im Falle von John le Carrés "Der ewige Gärtner" sind noch rechtliche Probleme auszuräumen, im Falle von Alan Ayckbourns "Doppeltüren" prüfen wir selbst noch mehrere Alternativen. Aber welche zwei Produktionen auch immer in der Spielzeit 2015/16 neu im Spielplan des b.k.t. auftauchen werden - Sie können sicher sein: Es bleibt der abwechslungsreiche, überraschende Spielplan, den Sie von uns kennen! 


Also gönnen Sie sich (oder anderen) auch in der kommenden Spielzeit das Vergnügen, zum Wiederholungstäter zu werden, sich, je nach Variante, drei oder vier Krimi-Inszenierungen und ein Mordsfrühstück zu gönnen - und dabei von Preisvorteilen um die 20 % zu profitieren... (Nähere Informationen hier)

Süße Liebenswürdigkeit und giftiger Holunder


Kriminaltheater feiert mit "Arsen und Spitzenhäubchen" letzte Premiere der Spielzeit 

und glänzt mit bösem Humor und schrägem Bühnenbild



...So tröpfelt auch in der Bremer Inszenierung von Ralf Knapp und Perdita Krämer das leise Gift des schwarzen Humors durch jede Szene. Den erheblichen Aufwand an Rollengestaltungen wuppt das Ensemble mit fein gesponnener Liebe zum Detail. Der herrlich angeschrägte Bühnenraum von Gisela Brünker und Heiko Windrath verweist ins Abgründige; mit seinen Kellerluken und abschüssigen Schrägen, dem streckenweise gespenstischen Mondlicht von Anke Thiessen und den stimmigen Kostümen von Bianca Oostendorp bildet er ein hübsch grausiges Biotop, in dem die Schauspieler aufblühen können. (Weser-Kurier)



Der Klassiker der schwarzen Krimi-Komödien! Und wie es so unsere Art ist, haben wir uns wieder Einiges einfallen lassen, um die alte Kamelle frisch und lebendig auf die Bretter zu bringen, die schließlich die Welt bedeuten sollen... In einer fulminanten Besetzung der Sommerhit dieses Jahres! 


Mit: Mark Derichs / Denis Fischer / Ralf Knapp / Martin Leßmann / 

Klaus Nowicki / Mateng Pollkläsener / Rose Sanyang-Hill / Sissi Zängerle


Regie: Perdita Krämer & Ralf Knapp

Karl Schönherr


DER WEIBSTEUFEL

 

Gastspiel bei den Hamburger Privattheatertagen am 24. Juni 2015



Leider hat es nicht geklappt mit dem Monica-Bleibtreu-Preis für den "Weibsteufel". Zwar hatten wir unsere Erwartungen ja schon auf das olympische Motto - "Dabeisein ist alles!" - zurückgeschraubt, aber am Sonntagabend, in der Abschlussgala der Privattheatertage, schlich sich dann doch so etwas wie Nervosität ein.


Warum auch, fragte man sich, sollten wir mit unserer Inszenierung, der in Hamburg so viel Begeisterung und aufrichtiger Zuspruch entgegenschlug, nicht doch eine Chance auf den Preis haben?



Nun, es hat nicht sollen sein. Die Jury verständigte sich auf Hebbels "Maria Magdalena", auf einen Klassiker, in dem sie frappierende Aktualität angesichts des weltweiten religiösen Fundamentalismus ausmachte. Unseren herzlichen Glückwunsch an das Studio Theater Stuttgart! Gegen so viel gesellschaftliche Relevanz kommt eine zeitlose Dreiecksgeschichte mit archaischer Wucht natürlich nicht an...


Was bleibt? - Ein sehr schöner Abend im Bergedorfer Theater im Park in einem großen, nicht nur richtig gut gefüllten, sondern auch begeistert mitgehenden Haus. Und natürlich die Tatsache, dass "Der Weibsteufel" noch immer zu einer der zwölf herausragenden Inszenierungen der Spielzeit gewählt worden ist: Den drei Schauspielern und Regisseur Ralf Knapp gelingt mit dieser Heimat-Tragödie ein dichtes Spiel über menschliche Abgründe, über Liebe und Eifersucht, über Gier und Leidenschaft ... 'Der Weibsteufel' ist eine sehr gute Wahl der Privattheater-Jury, das Bergedorfer Publikum applaudierte lange für diesen spannenden Alpenkrimi. (Hamburger Abendblatt)