bremer kriminal theater
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Das SPANNENDSTE Theater Bremens...

 

 

Autorenlesung

Tatort-Drehbuch- und Romanautor

Seit 8 Jahren auf dem Spielplan:
Die Eröffnungsinszenierung

Bremens Krimi-Grand-Seigneur 
und seine rasante Krimi-Show


Andreas Pflüger

NIEMALS


Alfred Hitchcock / Patrick Barlow

DIE 39 STUFEN


Jürgen Alberts & Gäste

ALI's KRIMI-SHOW

20. September 2018 um 20.00 Uhr

21./22. Sep 2018 um 20.00 Uhr

23. September 2018  um 18.00 Uhr

Plätze im  vorderen Tischbereich oder auf der Tribüne?

Unterstützen Sie den Förderverein des bremer kriminal theaters

Drei oder vier Krimi-Inszenierungen + ein Mordsfrühstück pro Spielzeit

GUTSCHEINE

FREUNDE DER ITALIENISCHEN OPER

ABONNEMENT

oder der Crime & Dine - Gutschein (3-Gänge-Menü im Braugasthaus und Theaterplätze im Tischbereich)

Helfen Sie mit, die Zukunft dieses Kleinods der Bremer Theaterlandschaft zu sichern!

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Das moralische Dilemma der Menschenwürde

Von Schirachs Gerichtsdrama "Terror" zum letzten Mal

Angeklagt ist Lars Koch, verheiratet, wohnhaft in Berlin, Major der Bundeswehr. Die Anklageschrift legt dem Kampfflieger zur Last, „am 21. September 2015 um 20:21 Uhr mit Hilfe eines Luft-Luft-Lenkflug-körpergeschosses ein Passagierflugzeug des Flugzeugtyps Airbus A320-100/200, das sich im Auftrag der Deutschen Lufthansa von Berlin nach München befand, abgeschossen und damit die sich in dem Flugzeug befindlichen 164 Menschen getötet zu haben.“

Doch das ist nur die halbe Geschichte: zuvor hatte sich ein Terrorist der Maschine bemächtigt und drohte sie in der Münchner Allianz-Arena zum Absturz zu bringen, wo gerade 70.000 Menschen einem Fußballspiel zuschauten.

Der Prozess ist das Bühnenstück – mit dem Gerichtssaal als Theaterbühne. Und uns, den Zuschauern, dem Volk, als Schöffen. Wir müssen Partei sein, im Für oder Wider, und am Ende den Schuld- oder Freispruch verhängen.

„Terror“ ist das Erfolgsstück dieser Spielzeit. Im Herbst 2015 erlebte es seine Uraufführung, mindestens 33 Theater haben es bis Mitte 2017 herausgebracht . „Terror“ sorgt für Furore, unter anderem deshalb, weil es sein Publikum spaltet; es schafft Mehrheiten und Minderheiten. Man kommt moralisch ins Dilemma. So klar die Tatsachen sind, so  diffus die Gegensätze von Recht und Moral, Schuld und Unschuld, von persönlicher Verantwortung, Befehlsgehorsam, gesundem Menschenverstand und Prinzip.

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Mitunter aber gerät man in die Zwickmühle, wo diese Würde denn nun zu finden ist...