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bremer kriminal theater                  

 

"Scheußlich kalt war das Wetter draußen - schaurig schön dagegen die Atmosphäre drinnen. Man darf es getrost als ein kleines (und wärmendes) Theaterwunder bezeichnen, was das bremer kriminal theater bei der zweiten Premiere im neuen Haus zeigt: "Die Frau in Schwarz" heißt das Stück von Stephen Mallatratt, das demnächst auch als Filmversion in die Kinos kommen wird. Beim kriminal theater wird der saftige Gruselstoff allerdings mit den einfachsten Mitteln vorgegaukelt - und ist richtig schön spannend." (Weser-Kurier 7.2.2012)

"Regisseur Knapp hat mit der „Frau in Schwarz“ ein spannendes Stück geschaffen, das nicht nur düster und bedrohlich, sondern durch die Art der Darstellung an vielen Stellen durchaus humorvoll daherkommt." (Kreiszeitung)

 

Als junger Anwalt erhält Arthur Kipps den Auftrag, den Nachlass einer verstorbenen Klientin seines Anwaltsbüros zu regeln. Das führt ihn hoch in den Norden Englands, in eine Gegend fast schon jenseits der Zivilisation, wo das Leben von den Gezeiten und vom plötzlich über das Land hereinfallenden Nebel bestimmt wird und wo die Menschen genauso rau sind wie das Wetter.

Arthur Kipps muss feststellen, dass alle Bewohner des kleinen Ortes Crythin Gifford schlagartig verstummen, sobald er auch nur den Namen der Verstorbenen erwähnt. Auf der Beerdigung ist er der einzige Trauergast; und sobald er versucht, den Gründen für das merkwürdige Verhalten der Einheimischen auf die Spur zu kommen, stößt er auf eine Mauer des Schweigens. Hinter der Ablehnung aber, das spürt Arthur Kipps mehr und mehr, lauert die nackte Angst.

Was ist das Geheimnis der verstorbenen Alice Drablow? Wieso kann allein der Name einer Toten einen ganzen Ort in Panik versetzen? Und wer ist die geheimnisvolle Frau in Schwarz, die immer wieder wie aus dem Nichts auftaucht?

Jahrzehnte später sucht Arthur Kipps einen Theatermacher auf, mit dem einzigen Wunsch, die Ereignisse von damals, die ihn seither quälen, noch einmal durchspielen und auf diese Weise loswerden zu können. Er kann nicht ahnen, dass sein Wunsch, sich von dem Trauma zu befreien, das sein Leben beherrscht, ins strikte Gegenteil mündet...

Seit über zwanzig Jahren ist „Die Frau in Schwarz“ ein Dauerbrenner im Londoner West End und damit nach Agatha Christies „Die Mausefalle“ das Stück mit der längsten Laufzeit überhaupt. Stephen Mallatratt (1947 – 2004) war englischer Schauspieler, Dramatiker und Drehbuchautor zugleich. Er pflegte eine enge Zusammenarbeit mit Erfolgsautor Alan Ayckbourn, der ihn als Dramatiker schulte und förderte.

Der Roman "Die Frau in Schwarz" von Susan Hill, der dem Stück zugrundeliegt, wurde soeben verfilmt und kommt im März mit Daniel Radcliff (Harry Potter) in der Hauptrolle in die deutschen Kinos.

 

 

Mit:

Mark Derichs, Uwe Seidel & Erika Best

 

Regie: Ralf Knapp

Bühne: Gisela Brünker

Kostüm: Bianca Oostendorp

 

 

Premiere am 26.Januar 2012

Eintritt 24.- € / 20.- € / 12.- €